Unsere Geschichte

Wie aus einer Leidenschaft für Pferde ein Weg mit drei wunderbaren Vierbeinern wurde - und warum jeder einzelne Huf zählt.

Über uns

Dreimalvierhufe hieß eigentlich mal anders. Nämlich zweimalvierhufe. Aber wie das nunmal so ist, irgendwann werden es mehr und mehr Pferde. Warum ist das eigentlich so?

Ich glaube, das Universum führt das zusammen, was zusammen gehört. Das mag jetzt zunächst sehr spirituell klingen. Aber so ist mein Empfinden. Und auch der Grund, warum ich aufs Pferd gekommen bin. Im doppelten Sinne. Meine Pferde sind meine Freude, meine Familie, meine Therapeuten. Alle so eigen und mit eigenem Charakter, eigenem Wesen, Vorlieben und Verhalten.

Ich lerne durch sie. Nicht anders herum. Ich lerne Geduld. Ich lerne Bauchgefühl. Ich lerne zurückzutreten und zuzuhören. Ich lerne, mich zu verbessern. Für mich und meine Pferde. Reiten und der Umgang mit Pferden ist eine Lebensaufgabe. Mich weiterzuentwickeln und zu lernen, ist auch meine Verpflichtung. Für mich gehört nicht nur die Gesundheit und Gesunderhaltung der Pferde dazu, sondern auch, dass ich mich weiterbilde und immer besser werden möchte: Für mich, aber vorallem für meine Pferde.

Dreimalvierhufe - Unsere Geschichte

Was uns ausmacht

Ich habe irgendwann festgestellt, dass meine Pferde mich eigentlich nicht brauchen. Aber ich sie. Sie sind meine Therapeuten (geworden). Ich habe nicht nur privat, sondern auch beruflich sehr viel emotionalen Overload gehabt und ohne meine Pferde hätte ich das nicht so überstanden. Sie sind einfach da. Ohne Vorbehalt. Ohne Kritik.

Pferde sind. Und wenn ich bei Ihnen bin, dann bin ich.

Der Kopf ist aus. Das Gedankenkarussell dreht sich nicht mehr. Es geht nur um Pferdegeruch und das Streicheln weicher Pferdeschnäuzchen. Meine Pferde spiegeln meine Stimmung. Und zwar jeder auf seine Art.

Bin ich angespannt, dreht Bella sich weg und fordert mich auf, sie in Ruhe zu lassen. Qasi kommt kuscheln und Hasi möchte mich aufmuntern.

Bin ich traurig, steht Bella ganz still und legt ihren Kopf sanft auf meine Schulter, so als wollte sie sagen: 'Ich bin da. Ich höre zu.' Hasi wiederum kann das nicht ertragen und macht irgendeinen Schabernack. Qasi will wieder trösten.

Am Ende des Tages sind dann alle Gedanken verflogen und ich bin nach ein paar Streicheleinheiten wieder glücklich.

Dreimalvierhufe - Was uns ausmacht

Pferde und der Sport

Ja, wir streicheln nicht nur. Wir reiten. Und wie.

Jedes Pferd hat andere Talente:

Hasi ist Dressurpferd und im Springen eher talentfrei, wobei sie sich sehr bemüht..

Qasi ist der Flummi. Wenn er Sprünge sieht, egal welche und wo, geht es los. Er kann, er will und er hat Freude dran. Ich habe festgestellt: ja, es gibt Pferde, die wollen springen. Man kann kein Pferd zwingen. Die machen das freiwillig. Ist das nicht klasse? Auch das will ich zeigen! Meine Pferde haben Freude an dem, was sie tun!

Dreimalvierhufe - Reitsport

Durch Höhen und noch tiefere Tiefen..

Ich weiss, dass ich nichts weiss. Und ich weiss auch, dass Reiten ein lebenslanger Prozess ist. Ich habe spät so richtig angefangen mit Unterricht. Da war ich knapp 40. Regelmäßig Unterricht, das Ziel für die Pferde an mir zu arbeiten. Gemeinsam weiterzukommen. Ich muss nicht erklären, dass zwei Jungpferde in Ausbildung (Springen und Dressur) mich total fordern zwischenzeitlich überfordert haben. Und ich bin froh, dass ich nun meinen Weg gefunden habe. Mit Geduld, Profis an der Seite und jeder Menge Liebe. Nicht nur einmal bin ich verzweifelt- 'ich schaffe das nicht. Ich kann das nicht. Das haben die Pferde nicht verdient.' Ja so habe ich gedacht. Hasi bleibt unter ihren Möglichkeiten und Qasi wird unsicher, weil ich unsicher bin. Ich gurke hier auf A Niveau rum und möchte Jungpferde ausbilden? Was eine Scheiss Idee..

Aber: HALT!

Die Pferde sind nicht nachtragend. Wir lernen gemeinsam. Es dauert länger. Es gibt Rückschritte. Und wie. Erst A** platziert und dann bringe ich Qasi nicht mal bis zum Ende durch einen Parcour? Komme im L an meine mentalen Grenzen. Verliere Vertrauen. In mich. Das spürt er wiederum.

Hasi? Kann einfach nicht so, wie sie könnte.. Liegt es an ihren Befunden? An mir? Hat sie gesundheitliche Probleme? Habe ich sie überfordert??

Ich habe mehr als einmal ins Kissen geweint. Denn: es ist nie das Pferd: Es ist der Reiter. In dem Fall die Reiterin.

Also, was würde Doc Caro tun im Einsatz?

Klar. Einen Schritt zurück, sich sammeln und aufs Bauchgefühl hören.

Das habe ich gemacht. Und meine Pferde vom Scheitel bis zu Sohle umgekrempelt. Hufeisen gegen Barhuf, tierärtzliche Untersuchungen, anderes Equipment, anderes Training, weniger Druck- mehr Spass. Mehr Pause. Mehr Bauchgefühl...

Und siehe da... es geht bergauf.

Oberstes Gebot: Pferde sind auch nur Menschen :-) und zwar wahrscheinlich die besseren..

Was zählt am Ende ist das WIR. Das wir gemeinsam wachsen. Und niemals aufgeben!

Dreimalvierhufe - Durch Höhen und tiefere Tiefen